Was ist das Restless-Legs-Syndrom?
Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist eine neurologische Erkrankung, die durch ein unangenehmes, oft als quälend empfundenes Gefühl in den Beinen zusammen mit einem unwiderstehlichen Bewegungsdrang gekennzeichnet ist, der sich typischerweise abends und in Ruhe verschlimmert.
Was sind die Symptome?
- Ein kriechendes, kribbelndes oder ziehendes Gefühl tief in den Beinen
- Ein Bewegungsdrang, der vorübergehende Linderung verschafft
- Symptome, die sich abends oder nachts verschlimmern
- Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen
- Unwillkürliche, periodische Beinbewegungen während des Schlafs
Zusammenhang mit Schlafapnoe
Das Restless-Legs-Syndrom tritt häufig zusammen mit Schlafapnoe auf, und beide Erkrankungen können ihre Auswirkung auf die Schlafqualität gegenseitig verstärken. Patienten mit unklaren Schlafstörungen sollten auf beide Erkrankungen gemeinsam untersucht werden.
Diagnose und Behandlung
Eisenmangel
Eisenmangel ist eine der häufigsten und behandelbarsten Ursachen des Restless-Legs-Syndroms. Der Ferritinspiegel im Blut wird überprüft, und bei niedrigen Werten wird eine Eisensupplementierung verordnet.
Neurologische Ursachen
Bei manchen Patienten steht das Restless-Legs-Syndrom im Zusammenhang mit zugrunde liegenden neurologischen oder metabolischen Erkrankungen, die eine gezielte Abklärung und gegebenenfalls eine medikamentöse Behandlung erfordern.
Eine gründliche diagnostische Abklärung, einschließlich der Beurteilung einer begleitenden Schlafapnoe, ermöglicht eine auf die zugrunde liegende Ursache abgestimmte Behandlung für eine dauerhafte Verbesserung der Schlafqualität.
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