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HNO-Leistung

Sinusitis-Operation (Endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie)

Dauerhafte Erleichterung bei chronischer Sinusitis ohne Ansprechen auf Medikamente durch endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie (FESS).

Was ist eine Sinusitis-Operation (FESS)?

Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Hohlräume in den Gesichtsknochen, die mit der Nase verbunden sind; die Entzündung dieser Hohlräume nennt man Sinusitis. Eine chronische Sinusitis verläuft mit einer länger als 12 Wochen anhaltenden verstopften Nase, Nasenrinnen, Druckgefühl im Gesicht und Geruchsverlust. Bei Fällen ohne Ansprechen auf eine medikamentöse Behandlung sorgt die endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie (FESS – Functional Endoscopic Sinus Surgery) durch Wiedereröffnung der natürlichen Belüftungswege der Nasennebenhöhlen für dauerhafte Erleichterung. Prof. Dr. Ömer Karakoç, der auf diesem Gebiet in Ankara erfahren ist, führt den Eingriff vollständig über die Nase mit der endoskopischen Technik ohne äußeren Schnitt durch.

Symptome / Wer ist geeignet

  • Länger als 12 Wochen anhaltende verstopfte Nase und Nasenrinnen.
  • Druck-/Schmerzgefühl im Gesicht, um die Augen oder an der Stirn.
  • Verminderter oder verlorener Geruchssinn.
  • Trotz Antibiotika und Nasensprays wiederkehrende Sinusitis-Schübe.
  • Verstopfung durch Nasenpolypen.

Diagnoseverfahren

Bei der Untersuchung wird eine endoskopische Beurteilung des Naseninneren durchgeführt; Polypen, Entzündungen oder anatomische Engstellen werden untersucht. Um das Ausmaß der Erkrankung und die betroffenen Nasennebenhöhlen zu klären, wird eine Nasennebenhöhlen-CT angefordert; diese Bildgebung bildet zugleich die Grundlage der Operationsplanung.

Behandlungsprozess

Bei chronischer Sinusitis ist die erste Stufe immer die medikamentöse Behandlung: Nasensprays, Spülungen und bei Bedarf eine Antibiotika-/Kortisontherapie werden über einen bestimmten Zeitraum versucht. Zeigt diese Behandlung keine ausreichende Wirkung, wird die endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie (FESS) in Betracht gezogen. Der unter Vollnarkose durchgeführte Eingriff erweitert mithilfe eines Endoskops ohne äußeren Schnitt die natürlichen Öffnungen der Nasennebenhöhlen und entfernt vorhandene Polypen. Die Operationsdauer variiert je nach Anzahl der betroffenen Nasennebenhöhlen zwischen 45 und 90 Minuten.

Heilungsverlauf

  • 1-3 Tage: Leicht blutiger Ausfluss und Verstopfung sind zu erwarten; der Krankenhausaufenthalt beträgt in der Regel 1 Tag.
  • 1-2 Wochen: Der Heilungsverlauf wird mit regelmäßigen Nasenspülungen und Kontrolluntersuchungen begleitet, Krusten werden entfernt.
  • 3-4 Wochen: Die Nasenschleimhaut normalisiert sich weitgehend, der Geruchssinn verbessert sich schrittweise.

Warum Prof. Dr. Ömer Karakoç wählen?

Bei Sinusitis ist es ebenso wichtig, unnötige Operationen zu vermeiden, wie sie zum richtigen Zeitpunkt zu empfehlen, wenn sie wirklich notwendig sind. In seiner Praxis in Çankaya, Ankara, prüft Prof. Dr. Ömer Karakoç zunächst medikamentöse Optionen, empfiehlt FESS nur, wenn wirklich erforderlich, und begleitet die postoperative Nasenpflege engmaschig.

Häufig gestellte Fragen

Ist bei Sinusitis immer eine Operation erforderlich?

Nein. Die meisten Sinusitis-Fälle werden mit medikamentöser Behandlung (Nasenspray, Spülung, bei Bedarf Antibiotika) unter Kontrolle gebracht. FESS wird nur bei chronischen oder wiederkehrenden Fällen in Betracht gezogen, die auf medikamentöse Behandlung nicht ausreichend ansprechen.

Bleibt nach der FESS-Operation ein sichtbarer äußerer Schnitt zurück?

Nein, da der Eingriff vollständig über die Nase mit einem Endoskop erfolgt, entsteht kein sichtbarer äußerer Schnitt oder Narbe.

Warum ist die Nasenspülung nach der Operation wichtig?

Regelmäßiges Spülen mit Salzwasser hilft, Krusten zu entfernen und beschleunigt den Heilungsverlauf. Daher wird nach der Entlassung für einen bestimmten Zeitraum regelmäßiges Spülen empfohlen.

Können Nasenpolypen wieder auftreten?

Bei manchen Patienten, insbesondere bei einer zugrunde liegenden allergischen oder entzündlichen Neigung, können sich Polypen mit der Zeit erneut entwickeln. Deshalb werden regelmäßige Kontrollen und bei Bedarf eine vorbeugende medikamentöse Behandlung nach der Operation empfohlen.

Kehrt der Geruchssinn nach der Operation zurück?

Bei durch Nasennebenhöhlenverstopfung bedingtem Geruchsverlust zeigt sich bei vielen Patienten nach Beseitigung der Verstopfung eine deutliche Verbesserung. Das Ausmaß der Verbesserung kann je nach Dauer des Geruchsverlusts und zugrunde liegender Ursache variieren.

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